Foto von der Altstadt Kulmbach

GENERATION WJ - WER SIND WIR?

Entdecken und auskundschaften. Anpacken und verändern. Wagen und gewinnen. Erleben und spüren. Sich selbst verwirklichen, sein eigener Herr sein. Ein Stück vom eigenen Glück abgeben. Das ist unsere Generation. Das ist die Generation WJ.

Die Wirtschaftsjunioren Kulmbach sind ein Zusammenschluss junger Unternehmer und Führungskräfte. Als fester Bestandteil der jungen oberfränkischen Unternehmerkultur mischen wir uns ein und gestalten heute aktiv die Welt von morgen - in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Soziales. Dabei entdecken wir unsere eigene Persönlichkeit immer wieder neu, entfalten sie, trainieren unser Charisma und lernen spielend leicht ganz viel dazu. Die Generation WJ lebt von rund 10.000 jungen Menschen in Deutschland (WJD) und 200.000 weltweit (JCI).

GEHÖRST DU AUCH DAZU?

  • Du bist Unternehmer oder Führungskraft?
  • Du willst deine Fußspuren in der Gesellschaft hinterlassen?
  • Du entdeckst gern neue Menschen?
  • Du möchtest dein Wissen und deine Erfahrungen weitertragen?

Hast du die meisten Fragen mit JA beantwortet, bist du zweifelsohne Teil der Generation WJ!
Wir wollen dich kennen lernen! Zeig dich und besuche eine unserer Veranstaltungen, hier gehts zum Veranstalltungskalender.


Trifft bei dir nicht alles zu, brauchst du zum Thema WJ vielleicht einfach noch mehr Informationen, um dich damit identifizieren zu können. Dann bist du hier schon mal richtig. Schau dich auf unserer Seite um, 
stelle uns deine Fragen. Als einer der aktivsten Kreise heißen die Wirtschaftsjunioren Kulmbach dich auch jederzeit gern beim nächsten monatlichen WJ Update willkommen.

LERN' UNS KENNEN! – Folgend findest du unsere aktuellen Termine und einen Bericht was wir aktuell erlebt haben.

Willkommen bei den Wirtschaftsjunioren Kulmbach

Aktuelle Informationen
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Keep in Touch – mit digitalen Helferlein für den (Berufs-)Alltag

Die Wirtschaftsjunioren zeigen in ihrer Veranstaltung „Digitale Möglichkeiten im Berufs- und Privatleben“, welche „technischen Helfer“ uns den Berufsalltag im „New Normal“ erleichtern können.

Corona und die Home Office Pflicht haben viele Unternehmen dazu ‚gezwungen‘ die Digitalisierung im eigenen Hause voranzutreiben. Aber auch im Kontakt nach extern werfen die eingeschränkten Möglichkeiten immer wieder Fragestellungen dazu auf, wie die gemeinsame Kommunikation, aber auch das Kundenerlebnis im Rahmen des „New Normal“ gestaltet werden kann. Unter dem Motto "Digitale Möglichkeiten im Berufs- und Privatleben" luden wir zu unserer zweiten Veranstaltung des Jahres ein.

Drei regionale Experten aus dem digitalen Umfeld - davon zwei unserer Wirtschaftsjunioren - gaben uns über Impulsvorträge einen Einblick in ihre Geschäftsmodelle sowie die eigenen Arbeitsweisen und zeigten, dass man kein Daniel Düsentrieb sein muss, um bereits heute die richtigen technischen „Helferlein“ für seinen (Berufs-)Alltag zu finden - ob in der internen Zusammenarbeit, in der digitalen Interaktion mit dem Kunden oder aber auch über digital unterstützte on-site Lösungen.

Im Bereich der Zusammenarbeit können beispielsweise intelligente IT-Lösungen, wie z.B. Jira oder Trello eingesetzt werden, um Abläufe zu optimieren, Aufgaben zu managen und nachhaltig zu dokumentieren. Dies ist gerade in Zeiten von Home Office eine gute Möglichkeit zur Organisation, erläutert Martin Runge (1. Bild von links), Geschäftsführer der it-visual GmbH in Kulmbach und Mitglied der Wirtschaftsjunioren Kulmbach.

Und auch wenn es den direkten Kontakt nicht ersetzt, kann man digital echte Erlebnisse und Interaktionen schaffen. Von der produktiven Arbeitssession in Teams über eine Vortragsveranstaltung via YouTube bis hin zum Networking auf Wonder bieten Online-Formate in der Außenkommunikation mit Kunden, aber auch für interne Veranstaltungen, wie z.B. eine Weihnachtsfeier, vielfältige Möglichkeiten. Dies demonstriert Tobias Langmeyer (2. Bild von links), Vorstandsvorsitzender der dc AG (eh. dynamic commerce GmbH) und ebenfalls Mitglied der Wirtschaftsjunioren Kulmbach, der mit seinem Unternehmen selbst eine Vielzahl an Formaten im Einsatz hat.

Aber auch physische Erlebnisse können digital unterstützt werden, wie Stefan Balduf (3. Bild von links), VP Sales & Partner Management bei der Favendo GmbH, zeigt. Über mobile Tracking- und Navigationslösungen im Indoor Bereich, z.B. in Shopping Malls, auf Flughäfen, Bahnhöfen, in Fußballstadien, auf Kreuzfahrtschiffen oder auch in großen Büro- und Verwaltungskomplexen, verhilft das Unternehmen seinen Kunden zu einer besseren Customer Journey indem über eine Beacon-Struktur Orte, Menschen und Dinge spielend einfach lokalisiert werden können. Dies könnte in Zukunft auch bezüglich der Steuerung von Besucherströmen und in der Durchsetzung von Abstandsregeln eine Rolle spielen.

Favendo GmbH

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Indoor-Positionierung und mobile Tracking- und Navigationslösungen. Die professionellen Produkte helfen ihren Kunden, Dinge, Menschen und Orte zu finden und zu lokalisieren. Zu den langjährigen Kunden von Favendo zählen FRAPORT, Hammerson plc, MSC Cruises und Phoenix Contact als Spezialist für Gebäudeautomation.

it-visual GmbH

Das Unternehmen schafft echte Mehrwerte für die Kunden und bietet mit ihren intelligenten IT-Lösungen und schlanken Prozessen einen wirtschaftlichen Vorsprung. Das Ziel ist es dabei stets, Abläufe zu optimieren und mit individuellen Anpassungen die Zusammenarbeit in den Unternehmen zu agilisieren und zu vereinfachen. Über 30 kleine bis mittelständische Unternehmen vertrauen bereits auf die umfassenden IT-Services von it-visual.

dc AG

Als Softwarehersteller entwickelt dc die E-Commerce Plattform dynamic commerce und das Content Management System dynamic content. Als Digitalagentur begleitet dc mittelständische Unternehmen in den Bereichen Development, Creation und Online Marketing. Über 250 Unternehmen setzen auf die Lösungen der dc AG, darunter z.B. Segafredo, Lebkuchen-Schmidt und JAKO.


siehe: 18.02.2021: WJ Update unter dem Motto "Digitale Möglichkeiten im Berufs- und Privatleben"
Mientje Krüger / 17.03.2021   
Frischer Wind bei den Wirtschaftsjunioren Kulmbach

Neues WJ-Jahr - neuer Wind! Wir gratulieren Steffen Blömer, Melissa Sesselmann, Katharina Straßburger-Groppweis, Peter-Alexander Pelz und Mientje Krüger zur Vostandswahl.

Kulmbach, 10.01.2021. Die Wirtschaftsjunioren Kulmbach wählen auf Ihrer Jahreshauptversammlung ein neues Vorstandsteam. Nach einem etwas anderen Jahr 2020, in dem das Vereinsleben vielerorts zum Stillstand kam, war auch das Juniorenjahr ruhiger als erwartet. Viele Netzwerk-Veranstaltungen, Kamingespräche oder Firmenbesichtigungen mussten Corona-bedingt verschoben werden.

Die Jahreshauptversammlung fand infolgedessen ebenfalls zum ersten Mal in digitaler Form statt. Dort wählten die Kulmbacher Wirtschaftsjunioren ihr neues Vorstandsteam. An der Vereinsspitze steht ab sofort Dr. Steffen Blömer (Steffen Blömer Handelsvertretung), seine Stellvertreterin Melissa Sesselmann (Kipp + Poffo Office Consulting GmbH), Kassierin Katharina Straßburger-Groppweis (Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co.) sowie Peter-Alexander Pelz (ESTHER CONFISERIE) für den Bereich Mitgliedermanagement und Mientje Krüger (KRÜGER – Personal Headhunting) als Past President.

„Nach einem ungewöhnlichen Jahr 2020 freuen wir uns, in 2021 wieder Fahrt aufnehmen zu können.“, sagt der neugebackene Kreissprecher Steffen Blömer. „Das letzte Jahr hat uns allen beruflich und privat viel abverlangt. Deshalb sind wir besonders dankbar für unsere treuen Mitglieder und Förderer. Für 2021 haben wir uns aber auch – physisch und digital – einiges vorgenommen. Ich persönlich freue mich auf ein spannendes Jahr mit den Wirtschaftsjunioren und meinem Vorstandsteam.“

Mit der Wahl des Neuvorstands wurde gleichzeitig auch der alte Vorstand verabschiedet: Susi Schnedelbach, Martin Runge und Christoph Schmitt scheiden aus Ihren bisherigen Ämtern aus. Die letztjährige Kreissprecherin Mientje Krüger bedankt sich: „Ein Verein lebt in erster Linie von seinen Mitgliedern, aber auch von denjenigen, die bereit sind, ein Ehrenamt zu übernehmen. Susi, Martin und Christoph haben in den letzten Jahren Großartiges für unseren Kreis geleistet. Wir freuen uns aber auch, dass wir so ein tolles Team in der Nachfolge gefunden haben und wünschen allen Neu-Vorständen viel Erfolg und vor allem Spaß bei dieser Aufgabe!“


210107_PM_Vorstandswahl_2021-WJKulmbach.pdf

Mientje Krüger / 15.01.2021   
Biologe und Dekan – statt Taxifahrer

Prof. Dr. Stephan Clemens spricht mit den Wirtschaftsjunioren im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auf ein Bier mit…“ über seine Leidenschaft für die Wissenschaft und den Campus Kulmbach

Kulmbach, 19.11.2020. Sein Beruf sei seine Berufung, sagt Prof. Clemens heute, dabei war sein Weg in die Wissenschaft keineswegs vorgezeichnet. Zunächst studierte er nämlich Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften mit dem Ziel Journalist zu werden. Dann wechselte er doch in einen „handfesteren“ Studiengang und kam so zur Biologie. Aufgrund seiner zunehmenden Begeisterung für das wissenschaftliche Arbeiten entschied er sich für eine Promotion am Institut für Biochemie und Biotechnologie der Pflanzen an der Universität Münster. „Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ambition dauerhaft wissenschaftlich zu arbeiten. Eigentlich habe ich – wie viele aus meiner Generation - immer damit gerechnet, ich würde nach dem Studium als Taxifahrer enden“, so Clemens. [lacht]

Dennoch, purer Zufall hat ihn nicht in seine heutige Position gebracht – Talent, Fleiß und vor allem die Leidenschaft für sein Forschungsgebiet waren ausschlaggebend. Von 1996 bis 1998 sammelte er in einem Postdoctoral Research Program an der University of California in San Diego weitere wichtige Praxiserfahrungen in der Spitzenforschung, bis ihn das Leibniz-Institut wieder nach Deutschland holte, um dort die Gruppenleitung der Pflanzenbiochemie zu übernehmen. Parallel habilitierte er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2006 wurde Clemens dann an den Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie der Universität Bayreuth berufen und übernahm später zusätzlich die „Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität“ am Max Rubner-Institut. Seit 2018 ist Dr. Stephan Clemens Gründungsdekan der „Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit“ auf dem neu entstehenden Campus Kulmbach – ein Projekt, das unsere Stadt in den letzten beiden Jahren auf Trapp gehalten hat.

 

Forschung ist und bleibt Leidenschaft

Nebst seinen vielseitigen Verpflichtungen als Dekan brennt Prof. Clemens v.a. für die Forschung und ist gefragter Experte zum Thema gentechnisch veränderte Pflanzen - so auch für den Bundestag. Er beschäftigt sich unter anderem mit den Mechanismen zur Aufnahme und Speicherung von Nährstoffen in Pflanzen. „Leider hat die Öffentlichkeit vor allem durch eine falsche und einseitige Information der Medien starke Vorurteile, was das Thema angeht. Dabei leben wir seit Jahrtausenden von der genetischen Veränderung. Aufgrund dieses Imageproblems wird viel Innovationspotenzial ungenutzt gelassen“, bedauert Clemens.

Der Fall „Campus Kulmbach“

Seit 2018 hält Dr. Stephan Clemens als Gründungsdekan mit dem Projekt „Campus Kulmbach“ die Stadt in Atem. Zum aktuellen Stand zeichnet er ein positives, aber durchaus auch kritisches Bild.

Er sei von Anfang an überzeugt von der Grundidee gewesen, die sehr viel Gestaltungsspielraum und Potenzial für alle Beteiligten biete. Erste Erfolge können gefeiert werden: 18 Studenten aus 12 Ländern sind bereits immatrikuliert, einzelne Professuren konnten an renommierte Wissenschaftler vergeben werden. Deren Forschungsprojekte könnten wertvolle Drittmittel gewinnen und so zusätzliche Arbeitsplätze schaffen sowie mit ihrer Strahlkraft für die Attraktivität der Stadt Kulmbach und die Region von Bedeutung sein. Und auch die Politik, sowohl auf lokaler als auch auf Landesebene, unterstütze das Vorhaben tatkräftig. Die Bereitschaft und das Interesse, das Projekt „Campus Kulmbach“ langfristig erfolgreich zu machen, sein an vielen Stellen vorhanden.

Andererseits gäbe es auch einige Herausforderungen. So fehle es an Infrastruktur: Der Campus hat zwar Räumlichkeiten in der ehemaligen Verwaltungsvilla der Spinnerei Kulmbach zur Verfügung und für die Übergangszeit werden auch Teile des Fritz genutzt, doch es fehlt weiterhin an Forschungslaboren und Vorlesungssälen. Denn die finale Entscheidung bezüglich eines Grundstückes für den Campusbau konnte bis heute aufgrund der hohen bürokratischen Hürden und diffusen Zuständigkeiten nicht getroffen werden. Eine neue Baurichtlinie fordert jetzt zudem eine auf den Euro genaue, finale Kostenaufstellung – dies sei laut Clemens jedoch kaum möglich.

Daneben sollte der Campus aber auch ein Anstoß für die Weiterentwicklung Kulmbachs selbst sein. Damit das Projekt gelingen kann, gilt es u.a. städtische Infrastrukturen zu optimieren sowie die Präsentationsplattformen und Angebote der Stadt zu internationalisieren. Und dabei wünscht er sich, dass nicht der Campus selbst „Antreiber“ ist. Während das Team um Dr. Clemens weitere Ideen für die Integration der Neuankömmlinge erarbeitet, beispielsweise ein Paten-Konzept, würde er sich unterstützend auch Initiativen aus der Kulmbacher Bevölkerung und Unternehmerschaft wünschen. So könnte sich ein lokaler Universitätsverein um Kooperationen, Stipendien oder die kontinuierliche Kommunikation kümmern. „Hier kann jeder einzelne unterstützen“, sagt Clemens. „Schließlich geht es darum, JEDEM – unabhängig vom Campus – die Entscheidung FÜR Kulmbach und das Ankommen zu erleichtern.“

 


201119_PM_AEBM-DrStephanClemens_WJKulmbach.pdf

Susi Schnedelbach / 19.11.2020